Kategorie Norwegen2023

Menschenschwemme in Bodø

Den letzten Tag, bevor es dann nach Hause geht, haben wir in Bodø mit einem Einkaufsbummel begonnen. Zunächst waren wir in Outdoor-Geschäften, doch bei den norwegischen Preisen haben wir dort nichts eingekauft, dennoch ist es für uns immer interessant, die…

Tag 26: Lückenschluß

Heute stand unsere Abschlußetappe an, mit der wir zugleich unseren NPL vervollständigen konnten, denn das Ziel war Sulitjelma und von dort bis zum Nordkap waren wir ja schon die gesamte Strecke gewandert. Unser Bus Richtung Bodø sollte um 14:53 in…

Tag 25: Regenkombi und Handschuhe

Sturm und Regen haben die Nacht über nicht nachgelassen. Die Stimmung beim Frühstück war gedrückt, denn wir sahen uns im Geiste sechs Stunden durch dieses miese Wetter gehen. Kurzzeitig hatten wir sogar in Betracht gezogen, heute in der Hütte zu…

Tag 24: Herbststurm

Der Wetterbericht hatte für heute ab 14:00 Uhr Regen bis in den Abend hinein angesagt. Da wir eine fast 28 Kilometer lange Etappe machen wollten, standen wir eine Stunde eher auf, um etwas weniger von dem schlechten Wetter abzukriegen. So…

Tag 23: Herbststimmung

Der Wald, in dem unsere Hütte steht, war heute früh morgens von einem märchenhaften Nebel umwabert. Inzwischen lässt es sich kaum noch übersehen, dass der Herbst naht. Immer mehr Birken haben immer mehr gelbe Blätter, die bei einem kräftigeren Windstoß…

Tag 22: Baustellenetappe

Unser Weg führte heute Morgen bei angenehmen 10 Grad durch einen herbstlichen Birkenwald und war wunderbar wanderbar. Schnell ging es voran, doch wir wussten, dass der Weg sich noch ändern wird. Alle Bergspitzen waren von einer trägen Wolkenschicht umhüllt und…

Tag 21: 66,5 Grad Nord

Der in den Karten eingezeichnete Weg von der Hütte, zum Bahnhof, über die Gleise und dann den Berg hinauf existiert nicht mehr, da die Gleise anscheinend nicht überschritten werden dürfen. Deshalb wurde ein neuer Weg mit einem Tunnel unter dem…

Tag 20: Autobahnraststätte

Gestern Abend sind noch drei Norwegerinnen recht spät in der Hütte erschienen. Sie machen etappenweise die Nordlandruta, die Petra und ich nun auch fast komplett abgelaufen sind. Sie laufen nur von Nord nach Süd und nur für vier Tage. Ihr…

Tag 19: Norwegen, unendlich Weiten

Von der Hütte an war der Weg heute ideal. Gut markiert und sichtbar, nicht felsig, kaum sumpfig. Auch das Wetter war optimal, der Himmel ein Mix aus blauem Himmel und kleinen Wolken, so dass man den Eindruck hat, die Sonne…

Tag 18: Ausgerutscht

Gestern kam um acht Uhr noch ein total erschöpfter Norweger mit einem riesigen Rucksack in die Hütte geschlurft. Er hat die gleiche Strecke wie Michael zurückgelegt, war nur wesentlich langsamer unterwegs. Er hat für die 15 Kilometer schätzungsweise 10 Stunden…

Tag 17: Modernisierung

Auf dem Weg von unserer Hütte zum Haupthaus der Fjellstue wurden wir von einem feinen Nieselregen überrascht, doch davon war auf dem Rückweg nichts mehr zu spüren. Der Himmel war verhangen, es war windig, doch es sah nicht nach Regenwetter…

Tag 15: Schlaraffenland

Gestern Abend, wir hatten bereits gegessen und lagen entspannt im Wohnzimmer und lasen unsere Bücher, da kamen zwei norwegische Familien in ihren Autos vorgefahren und belegten die gesamte Hütte nebenan und zwei Räume in unserer. Ihre insgesamt mindestens fünf Kinder tobten…

Tag 14: Nummer 500

Als der norwegische Wanderverein DNT seine fünfhundertste Wanderhütte plante, sollte es zu diesem Jubiläum nicht eine stinknormale Standardhütte werden, sondern ein architektonisches Juwel in spektakulärerer Lage. Herausgekommen ist die Rabot-Hütte an den Gletschern des Okstindan-Massivs. Zu dieser Hütte wollten wir…

Tag 13: Wolkenspiele

Nach dem Frühstück sind wir mit unseren Rucksäcken zum Wohnhaus von Kari und Håkon hinauf gestapft, da wir uns zum Einstieg unser heutigen Etappe bringen lassen wollten. Kari hat uns das gestern angeboten und so blieben uns 10 Kilometer langweiliger…

Tag 12: Elektrische Schafe

Als gestern der Artikel fertig war und ich ihn auf meine Seite hochladen wollte, ging ich aus unserer Hütte hinaus auf der Suche nach einem WLAN, denn Netz gab es hier keins. Ein WLAN war offen aber sehr schwach, dennoch…

Tag 11: Herbstwanderung

10 Grad zeigte um 8 Uhr das Außenthermometer an. Der Himmel war ein konturloses Grau, in dem man den ganzen Tag über nicht erahnen konnte, wo gerade die Sonne steht. Als wir aus der Hütte traten, fröstelten wir zunächst, kamen…

Tag 10: Endlich wieder unterwegs

Gestern hat die Besitzerin die Zimmer der abgereisten Gäste gereinigt und ich habe die Chance genutzt, sie zu fragen, ob es einen Bus zum Einstieg unserer nächsten Etappe gibt. Gab es nicht, was ich eigentlich auch befürchtete hatte, da die…

Tag 6-8: Zwangspause

Den nächsten Tag habe ich fast komplett verschlafen, aber das Fieber hielt an. Gegessen habe ich bis auf eine halbe Scheibe Knäckebrot nichts. Zu meinem Elend kam noch hinzu, dass wir ein Traumwetter hatten. Die Sonne schien von einem wolkenlosen…

Tag 5: Seefahrt

Unsere Fahrt zum Einstieg hatten wir für 9 Uhr abgemacht. Dies war für uns relativ spät, aber die Eltern des Besitzers, die sich zur Zeit hier um den Hof kümmern, war es bestimmt nur recht, denn sie sahen wir an…

Tag 3: Zwei Pässe Überschreitung

Die Nacht war recht kühl, Petra hat sogar etwas gefroren. Wir waren wieder früh wach, doch trauten uns noch nicht aus unseren warmen Schlafsäcken. Erst als die ersten Sonnenstrahlen unser Zelt trafen, wurden wir etwas mutiger und begannen unsere Morgenroutine.…

Tag 2: Weglose Einsamkeit

Nur das stetige Wasserfallrauschen, dass uns Großstädter fast an die vertraute A2 erinnerte, aber dennoch störte, war in der Nacht zu hören. Da wir früh ins Zelt gegangen sind, wurden wir noch vor unserer üblichen Zeit wach und haben unsere…

Tag 1: Betrug

Wie immer, wenn wir einen festen, morgendlichen Termin haben, den wir nicht verpassen dürfen, habe ich etwas unruhig geschlafen. Sechs Uhr sind wir aufgestanden und haben unsere letzte Dusche für die nächste Woche genossen, bevor es dann zum feudalen Frühstücksbuffet…

Hilde, unsere Heldin

Der heutige Tag war ein typischer Anreisetag. Wir sind früh aufgestanden, mussten viel warten und haben vor Müdigkeit den halben Flug verschlafen. Aber fast alles lief so, wie wir es geplant hatten. Morgens um 3 hat uns der Wecker aus…

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