Der Wanderverein Norwegens DNT unterhält ca. 600 Hütten. Die meisten davon sind nicht bewirtschaftet und stehen allen das ganze Jahr zur Verfügung, vorausgesetzt, man hat den Schlüssel, der bei all diesen Hütten das Vorhängeschloss öffnet.

Im Süden Norwegens haben die meisten dieser Hütten auch ein Proviantlager, in dem Fertiggerichte, Reis, Nudeln, Knäckebrot, Marmelade, Schokolade, Dosenfisch etc. zur Verfügung gestellt wird.

Außerdem verfügen sie über eine Küche mit Gasherd, Töpfen, Pfannen, Besteck und Geschirr.



Im Wohnraum gibt es einen Kamin, eine bequeme Sofaecke und einen Esstisch. Spiele und Zeitschriften sind auch meistens vorhanden.

Zum Schlafen gibt es kleine Kabinen mit Betten für 2, 3 oder 4 Personen.

Wasser wird am nächsten See oder Bach geholt.

Das Brennholz wird in einem separaten Schuppen gelagert, in dem sich fast immer auch das Plumpsklo befindet.

In den letzten Jahren werden sie immer mehr mit Solarzellen ausgestattet, so dass elektrisches Licht vorhanden ist, so wie die Möglichkeit, das Handy aufzuladen.
Für den Fall, dass die Hütte abbrennt, was im Winter einem Todesurteil gleichkäme, existiert neben der Haupthütte immer eine meistens etwas kleinere Hütte.
Bezahlt wird neuerdings per App, früher ging das noch mit Kreditkarte und davor mit Bargeld. Aber unabhängig vom Bezahlungsmittel, basiert dieses System auf Vertrauen. Noch scheint das hier zu funktionieren, in Deutschland wäre das leider undenkbar.
Seit Corona gibt es auch die Möglichkeit, die Schlafkabinen zu reservieren.
Hatte heute Mal wieder Zeit dein Blog zu lesen. Ich schätze deine anschaulichen Berichte und tollen Bilder. Mach bitte weiter so.
Bin selber gerade im Urlaub in Portugal und hab heute eine 18km Wanderung gemacht. Fühle mich müde und kaputt. Aber wenn ich sehe, was ihr jeden Tag leistet, fühle ich mich alt. Hab das Gefühl aber prophylaktisch mit einem Mojito an der Strandbar bekämpft. Ist ja quasi auch so was wie ein Fruchtcocktail. 😉
Wünsche euch weiter viel Spaß, Durchhaltevermögen und trockenes Wetter. 🙂
Hi Peter, einen Mojito kriegen wir heute leider nicht, aber ich hoffe auf ein Bier. Liebe Grüße nach Portugal