Im Revier von Kommissar Dupin

Nach einem reichhaltigen Frühstück wurden wir wieder von Jürgen und Andrea am Hotel abgeholt, und wir machten uns auf, die letzten 650km nach Lannion zurückzulegen. Die Fahrt hat überraschend 10 lange Stunden gedauert. In der Zeit hat Petra ein komplettes Buch gelesen. Ich habe die verbliebenen 2 Folgen der zweiten Staffel von „Doppelhaushälfte“ geschaut, etliche Spiele auf dem IPad gemacht und ansonsten dumm herum gesessen.

Gegen halb Acht waren wir am Camping und sind auch fast direkt losgegangen, um ein Restaurant zu suchen. Es ging vom Camping an einem kleinen, idyllischen Fluss entlang und nach  1,5 km waren wir schon mitten in der Stadt, wo wir von Live-Musik empfangen wurden.


Auf dem Marktplatz waren etliche Stände aufgebaut, an denen man Bier, Cidre, Baguettes und Burger kaufen konnten. Dazwischen standen etliche, vollbesetzte Bierzeltgarnituren, wo das oben aufgezählte verspeist wurden. Dazu spielten auf einer kleinen Bühne heimische Bands, Einheimischen wohl bekannte, folkloristische Lieder, zu denen auch eifrig getanzt wurde. Die Bands wechselten mehrmals. Es wurde auch auf Dudelsäcken gespielt, ein Instrument, dass man zwar mit Schottland verbindet, was aber auch hier traditionell verwendet wird.

Wir wollten nicht hier essen, es war uns zu trubelig, zu laut, zu eng und zu ungemütlich. Deshalb sind wir weiter in die Altstadt gegangen um dort ein schönes Restaurant zu suchen. Leider waren alle. Lokale voll besetzt, und in dem Restaurant, das eine Michelin Stern vorweisen konnte, und bei dem die außen aufgehängte Speisekarte keine Preise aufwies, wollten wir auch nicht hinein.

Letztendlich haben wir uns in den Außenbereich einer Creperie gesetzt, obwohl es in der Zwischenzeit recht kühl geworden ist und ein leichter Wind wehte. Aber dort wurden wir recht unfreundlich vom Chef wieder verjagt, da die Küche angeblich schon geschlossen hatte. 

Da es keine Alternativen mehr gab, sind wir zurück zu dem Volksfest und haben und dort Baguettes mit Schinken, Cidre und Bier geholt, und die Musik genossen.

Den Abend haben wir bei einem gemütlichen Absacker im Wohnmobil ausklingen lassen, und gegen die knurrenden Mägen wurden noch Käsehappen vertilgt.

Der aufmerksame Leser wird bestimmt gemerkt haben, dass Lannion nicht zu Dupins Revier gehört, denn Concarneau ist noch ein gutes Stück entfernt. Aber Dupin ist ja, was das Regeln angeht, recht kreativ und flexibel. Außerdem ist Concarneau von Zuhause aus betrachtet quasi nebenan.

Ein Kommentar

  1. Hi Urlauber, hoffentlich habt ihr schönes Wetter.
    Gruß an Kommissar Dupin 😉 ansonsten noch einen schönen Urlaub…

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