7000 Meter unter dem Meer
7000 Meter unter dem Meer

Als ich das erste mal aufwache ist es gegen 5 und draußen sieht alles heller und freundlicher aus als gestern.  Ich drehe mich noch mal in meinem gemütlichen, warmen Bett um, und schlafe wieder ein. Um 7 ist das Wetter aber eher wie gehabt, windig, kalt und nieselig. Kurz taucht der Gedanke auf, einfach einen Tag länger hier zu bleiben, doch das wollen wir auch nicht.

Gegen 9 brechen wir in voller Regenmontur auf, um zunächst 10 trostlose Aspahltkilometer hinter uns zu bringen. Selbst zu so recht früher Stunde sind Wohnmobile, Busse und auch wieder zahlreiche Radfahrer unterwegs zum Nordkap. Auf uns wartet aber heute ein spannenderes Ziel: der Nordkaptunnel.

Als Abkürzung von mehr als 22 Kilometern dorthin, verlassen wir nach 10 Kilometern die Straße und wandern einen relativ gut ausgewiesen Weg 4 Kilometer durch sumpfiges, nasses Fjell. Kaum haben wir den Weg betreten, legen wir eine erste Pause ein, bei der uns unsere Plane Schutz vor Wind und Regen bietet.

Wir sehen ein paar Rentiere, denen dieses Wetter überhaupt nichts auszumachen scheint. Bis auf eine etwas steilere Passage ist der Weg gut zu finden und gehen. Nach 1,5 Stunden erreichen wir wieder die Küstenstraße, der wir nun die letzten 5 Kilometer bis zum Tunneleingang folgen.

Kurz vor dem Tunnel liegt ein Rastplatz mit einem WC-Häuschen, das ein paar überdachte Sitzgelegenheiten anbietet. Hier legen wir eine längere Rast ein, kochen Wasser für unsere Inst

7000 Meter unter dem Meer
Die Magie einer Lüge 
Die Magie einer Lüge 

Der nördlichste Punkt Europas ist, wenn man Inseln mit dazuzählt, Kap Fligley auf der Rudolf Insel. Sollen Inseln außen vor bleiben, dann ist es Kinnarodden in Norwegen. Wie kommt denn nun das Nordkap ins Spiel, werden sich die meisten Leser nun fragen. Selbst wenn man großzügig behauptet, die Insel, auf der es liegt, ist so nah am Festland und außerdem über einen Tunnel erreichbar, dass es eigentlich zum Festland zählt, dann gibt es auf dieser Insel einen noch weiter nördlich gelegenen Punkt. Es wurde das Nordkap einfach ausgewählt, weil es auf so einer eindrucksvollen Klippe liegt und gut zu erreichen ist. Und die Lüge, dass diese Klippe der nördlichste Punkt unseres Kontinentes ist, hält sich seit vielen Jahrzehnten beharrlich.

Darum pilgern auch tausende von Touristen dorthin, so auch wir, denn unser Wanderweg der E1 beginnt genau dort, sehr wahrscheinlich aufgrund dieser Lüge. Der E1 zieht sich hinunter bis nach Sizilien, doch so weit werden wir ihm dieses Jahr nicht folgen. Und zunächst müssen wir überhaupt dort hin gelangen.

Noch sind wir in Alta. Nach einem reichhaltigen Frühstück ziehen wir los, um im Baumarkt nebenan Gaskartuschen zu kaufen. Nach langer Suche wollen wir schon aufgeben und auf 10 Uhr warten, denn dann öffnet das Sportgeschäft etwas weiter die Straße hinunter. Doch dann frage ich die Frau an der Kasse, die uns genau beschreibt, wo wir sie finden können.

Dann warten wir bis 11, checken aus, und begeben uns zur Halteste

Die Magie einer Lüge 
Brennstoffproblem
Brennstoffproblem

Ein Problem, das wir bei jeder Wanderung haben, ist das Besorgen des Brennstoffs für unseren Kocher. Früher brauchten wir Spiritus, seit einigen Jahren Gas. Beides darf man, im Gegensatz zu Waffen und Munition, überhaupt nicht im Flugzeug (und auch Fähren, wie wir bei unserem Coast-To-Coast-Trek feststellen mussten) mitnehmen. Also müssen wir es am Zielort einkaufen. Hier in Alta sind wir so spät angekommen, dass alle Läden bereits geschlossen waren. Heute, einem Sonntag, machen die meisten Läden leider nicht auf. Darum haben wir schon im Vorfeld ein weiteres Hotel für die Nacht auf Montag gebucht.

UiT: Die Arktische Universität in Alta

Nach einem mickrigen Frühstück, bestehend aus den Resten des Reiseproviants von gestern und einer Tasse Kaffee, packen wir unsere Rucksäcke und gehen die 1,5 Kilometer zu diesem Hotel. Anfangs noch im Nieselregen kommen wir am Hotel sogar bei recht freundlichem Wetter an. Leider ist es noch zu früh, die Zimmer müssen noch gereinigt werden, also lassen wir unser Gepäck an der Rezeption und drehen eine Runde durch Alta-Downtown.

Auch hier wurden/werden Schieferschindeln hergestellt

Hier gab es gestern wohl ein großes Fest, denn auf einem Platz steht eine riesige Bühne, drum herum stehen Buden, an denen Getränke und Fastfood verkauft wurden, dazwischen viel Müll.

Die Hauptstraße, an der fast alle Hotels, Läden und Restaurants liegen, ist sehr schmal und für Autos gesperrt. An ihrem Ende liegt die eindru

Brennstoffproblem
Gefahrgut
Gefahrgut

Es geht mal wieder nach Norwegen - wie sollte es auch anders sein. Unsere Freunde machen sich schon lustig darüber. Aber was sollen wir machen?Wir finden nun mal, dass es das beste Wanderland überhaupt ist. Einsame, tolle Landschaften, das Wasser in Bächen und Seen ist trinkbar, man kann überall Zelten, gemütliche Berghütten, nette Menschen, relativ gut und schnell zu erreichen.

Ich verfolge gerade den Blog von Isabella und Max, die den PCT abwandern. Dort hatten sie an vielen Tagen 40 Grad im Schatten, oft auch mehr - und meistens keinen Schatten. Und Trinkwasser ist auf vielen Etappen auch ein Problem gewesen. Ohne die Trailangels wären die PCT-Wanderer aufgeschmissen, denn nur durch ihr Engagement kommen sie an Trinkwasser, da sie die Watercaches jeden Tag auffüllen. Regen gab es dort bisher nur an wenigen Tagen.

Ganz anders in Norwegen. Während ganz Deutschland seit Wochen unter einer Hitzeperiode leidet, regnet es dort fast jeden Tag und die Temperaturen sind weit unter 20 Grad. Auch die Prognose für unsere ersten Etappen sieht nicht gut aus. Das hat aber auch seine Vorteile, denn Mücken werden uns wohl nicht plagen und auch nicht hohe Temperaturen.

Wandern wollen wir übrigens vom Nordkap aus Richtung Süden bis zum Dreiländereck bei Kilpisjärvi. Das sind ungefähr 20 Etappen, wir haben aber insgesamt 4 Wochen Urlaub, so daß wir uns Zeit lassen können. Doch zunächst müssen wir in den hohen Norden kommen, und das dauert heute 19 Stunden.

Gefahrgut
Foto Reisetagebuch Italien 2026, Teil 4
Foto Reisetagebuch Italien 2026, Teil 4

Tag 13: Siena

Tag 14: Fattoria La Vialla

Tag 15: Garda See

Tag 16: Garda See - Allgäu

Foto Reisetagebuch Italien 2026, Teil 4
Foto Reisetagebuch Italien 2026, Teil 3
Foto Reisetagebuch Italien 2026, Teil 3

Tag 9: San Gimignano

Tag 10: Volterra

Ausblick von Volterra

Tag 11 + 12: Relaxen am Mittelmeer bei Grosseto

Foto Reisetagebuch Italien 2026, Teil 3
Foto Reisetagebuch Italien 2026, Teil 2
Foto Reisetagebuch Italien 2026, Teil 2

Tag 6: Lucca

Campingplatz in Lucca

Tag 7: Lucca und Pisa

Piazza Anfiteatro in Lucca

Puccini, der aus Lucca stammt

Der Schiefe Turm von Pisa im Hintergrund

Petra versucht, den Turm geradezurücken

Auch ich bin erfolglos, der Turm bleibt wohl schief

Pisa und sein Turm

Pisa, am Arno

Pisa, noch mehr Arno

Tag 8: Certaldo

Die Altstadt von Certaldo

Petra, ich und ein abstraktes Kunstwerk in Certaldo

Weinprobe auf dem Campingplatz bei Certaldo

Foto Reisetagebuch Italien 2026, Teil 2
Foto Reisetagebuch Italien 2026, Teil 1
Foto Reisetagebuch Italien 2026, Teil 1

Tag 1: Riegel

Störche auf dem Kirchturm von Riegel am Kaiserstuhl

Auf dem Campinglplatz

Tag 2: Lago Maggiore

Kurz vor dem Gotthard-Paß

Autobahnraststätte Gotthard, Holzstatue von Wilhelm Tell

Auf dem Campingplatz

Tag 3: Levanto / Cinque Terre

Promenade von Levanto

Ort gegenüber von unserem Campingplatz

Tag 4: Wanderung von Riomaggiore nach Monterosso al Mare

Riomaggiore

Riomaggiore

Riomaggiore

Riomaggiore

Riomaggiore

Die Via dell´amore ist um 9 Uhr noch leer

Manarola

Manarola

Manarola

Manarola

Manarola

Vernazza

Vernazza

Vernazza

Vernazza

Vernazza

Vernazza

Corniglia

Kurze Pause vor dem Ende der Wanderung

Die letzten Stufen nach Monterosso al Mare

Tag 5: Wanderung von Monterosso al Mare nach Levanto

Gartenkunst 1

Gartenkunst 2

Levanto

Foto Reisetagebuch Italien 2026, Teil 1
2026 Fischerweg
2026 Fischerweg

Der Fischerweg (englisch: Fishermen-Trail, portugiesisch: Trilho dos Pescadores, der ein Teil des Rota Vicentina ist) führt von SInes bis Lagos über 220km den Wanderer an der portugiesischen Atlantikküste entlang, fast ausschließlich innerhalb des Nationalparks Vicentina. Der Name liegt darin begründet, dass auf diesem Weg die Fischer zur ihren Häfen und die Angler zu ihren Angelplätzen, die sich oft hoch oben auf den steilen Klippen befinden, gelangen.

Wir haben während unserer letztjährigen Norwegenwanderung vom Fischerweg erfahren, und da wir gerne mal wieder in etwas wärmeren Gegenden unterwegs sein wollten, uns entschieden, ihn in Angriff zu nehmen.

Obwohl er erst 2012 offiziell eröffnet wurde, ist er inzwischen recht bekannt und relativ voll. Gefühlt mindestens die Hälfte der Wanderer sind Deutsche. Die meisten scheinen ihn von Nord nach Süd zu wandern (so auch wir). Da in Abständen von ca. 20km immer Ortschaften erreicht werden, sind die Etappen schon quasi vorgegeben und so trifft man sich auf diesem Weg immer wieder. Verpflegung und Übernachtung sind somit auch kein Problem.

Die Aussichten sind oft phänomenal, solange der Weg in Küstennähe ist. Doch ungefähr die Hälfte des Weges führt auch etwas abseits des Meeres entlang, und diese Abschnitte sind meist recht eintönig. Auch sind die meisten Ortschaften nicht sehr idyllisch, man merkt, da

2026 Fischerweg
Abreise
Abreise

Nur ein paar Fotos von unseren letzten Tagen in Portugal.

 

Lost Place in Lagos, nur 100m von unserem Hotel entfernt

Ein Teil des Lost Places wird bald wieder als Hotel verwendet.

Klippen in Lagos

Davy Jones aus Fluch der Karibik

Leben für Leben: Feuerwehr in Lagos

Streetart in Lagos

Drinnen keinen Platz mehr bekommen, aber mit Daunenjacke lässt es sich aushalten

Auf dem Weg zum Busbahnhof in Lagos

Storchennester auf dem Weg nach Lissabon

Lissabon

Azulejo, die Spezialität in Portugal

Streetart in Lissabon

Waschtag in Lissabon

Steil und eng

Abreise
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Wandern

7000 Meter unter dem Meer

7000 Meter unter dem Meer

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2026 Fischerweg

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2025 Norge på langs #2

2025 Norge på langs #2

2009 haben wir unsere erste längere Wanderung in Norwegen unternommen. Wir sind damals in vier Wochen ca. 400km von Haukeliseter bis Gjendesheim gewandert. Bereits auf der ersten Etappe zur Hellevassbu haben wir Marita Petersen und Magne Berg Hanssen kennengelernt, die […]

Holzwerken

Baumtransformation

Baumtransformation

Vielleicht fragt sich der ein oder andere was aus den Pflaumenbaumbrettchen geworden ist. Die meisten waren nach dem Trocknen krumm, schief, verzogen und nicht zu gebrauchen. Diese sind thermisch restverwertet worden. Aus dem kümmerlichen Rest wollte ich ein Tablett bauen, […]

Organischer Couchtisch

Organischer Couchtisch

Da wir uns eine neue Couch gekauft haben und diese recht geschwungen geformt ist, passt der alte, geradlinige Couchtisch nicht mehr. Ein neuer muss her. Und ich wollte beim Design, dass sich das Runde der Couch sowohl in der Tischplatte […]

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Inspiriert durch FromASeed habe ich ein paar Deko-Objekte hergestellt, was einerseits nun zu einer neuen Wohnzimmergestaltung geführt hat, aber andererseits als Übung für ein größeres Projekt diente.

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Damit ich mein Buch, meine Brille oder mein Getränk beim Schaukeln in meinem neuen Schaukelstuhl immer bequem erreichbar habe, musste ein vom Stil dazu passender Beistelltisch her. Die vage Vision einer Form hatte ich im Kopf, doch erst als ich […]

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Freunde von uns hatten einen wunderschönen Teelichthalter, der mir so gut gefiel, dass ich ihn vor einigen Jahren nachgebaut hatte. Damals megaaufwändig, es war eines meiner ersten Projekte mit der Schnitzscheibe. Das Original gibt es nun leider nicht mehr. Da […]

Verschiedenes

Foto Reisetagebuch Italien 2026, Teil 1

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Tag 1: Riegel Tag 2: Lago Maggiore Tag 3: Levanto / Cinque Terre Tag 4: Wanderung von Riomaggiore nach Monterosso al Mare Tag 5: Wanderung von Monterosso al Mare nach Levanto

Borkenkäfer bedingt baumloser Brocken

Borkenkäfer bedingt baumloser Brocken

Nur drei Monate nach Steinpilzwald die Zweite war dies ein weiteres Treffen mit unseren Freunden Simone und Gerd, aber unserer letztes gemeinsames Wochenende im Harz ist schon einige Jahre her. In dieser Zeit hat sich der Harz rund um den […]

Steinpilzwald die Zweite

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Zwischen dem 25. und 27. Oktober 2019 haben wir uns mit Simone und Gerd auf einem Campingplatz in Eschwege getroffen, und hatten ein wunderbares, herbstliches Wochenende, bei dem wir einen Berg an Pilzen gesammelt haben. Übernachtet haben wir damals in […]

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