Heute lade ich zum ersten Mal in meinem Leben ein E-Auto betankt und muss lächeln, als die Ladegeschwindigkeit in km/min angegeben wird. Da wir 90 Kilometer gestern gefahren sind, muss ich als bei 8 km/min 12 Minuten warten. In der Zwischenzeit geht Petra im nebenanliegenden Coop einkaufen.
Zunächst fahren wir nach Djupvik, wo eine alte nazi-deutsche Geschützbunkeranlage mit Blick auf die Lyngenalpen zu besichtigen ist. Leider hängen die Wolken heute sehr tief, so ist die Sicht auf die Gletscher fast die ganze Zeit hinter den Wolken nur zu erahnen. Aber wir freuen uns, dass es meistens überhaupt nicht oder nur wenig regnet.








Nach diesem kleinen Spaziergang von vielleicht drei Kilometern fahren wir weiter zur Fähre Richtung Lyngen. Eigentlich wollen wir dort eine Wanderung zum Blåisenvatnet machen, doch wir finden keine geeignete Unterkunft.

Darum geht es direkt weiter zur Fähre Richtung Breidvik.







Unser heutiges Ziel ist eine Anlage mit mehreren Hütten, die alle mit Panoramfenstern ausgestattet sind, so dass man im Winter vom Bett aus die Nordlichter beobachten kann. Wir machen uns darauf keine Hoffnungen, doch die Hütten sind momentan bezahlbar, schön eingerichtet und verfügen über eine Küche.



Nach dem Abendessen geht es in die Sauna, ebenfalls mit großen Panoramafenstern versehen, so dass wir beim Schwitzen die Kreuzfahrtschiffe auf ihrem Weg von Tromsø Richtung Nordkap vorbeifahren sehen können. Im Hintergrund eine beeindruckende Bergkulisse, die immer wieder komplett hinter den Wolken verschwindet.






