Nachtrag zu gestern: Mir ist zum ersten Mal ein perfektes Kniffel-Spiel gelungen. Dazu muss man wissen, dass wir über das ganze Blatt spielen und jede Zeile immer von links nach rechts ausfüllen. Hier ist der Beweis:

8:45 Uhr fährt uns der Snelandia Bus 110 von Olderfjord zum Alta Flughafen. Dort wollen wir den gebuchten VW ID3 abholen. Der Hertz-Schalter ist, als wir ankommen, aber zu und der Automat akzeptiert unsere Buchungsnummer nicht. Ein Telefonat mit dem Vermieter klärt uns darüber auf, dass die Buchungsnummer erst ab dem Zeitpunkt der Reservierung gültig ist, und wir waren 30 Minuten zu früh dran. Außerdem soll aber 11 der Schalter für uns geöffnet werden. Im Gegensatz zur Aktivierung der Buchungsnummer nimmt es Hertz mit dem Öffnen des Schalters nicht so genau. Die junge Frau trudelte erst gegen 11:15 ein. Außerdem sagt sie kaum etwas, da sie gerade von einer Zahn-OP kommt und ihr Gesicht noch ganz taub von der Betäubung ist. Wir unterschreiben den Vertrag, kriegen den Schlüssel, das wars.
Da der Parkplatz vom Flughafen recht klein ist, finden wir unseren weißen Wagen recht schnell. Dann fahren wir ins Stadtzentrum und kaufen für mich bequeme Outdoor-Schuhe, ein Besteck-Set und einen Haufen Lebensmittel ein.
Weiter geht es zum Alta-Museum, wo 7000-2000 Jahre alte Stein-Zeichnungen (besser gesagt Ritzungen) zu sehen sind.
















Danach geht es entlang der E6 Richtung Süden, meistens an der Küste entlang.
Bei dem geringen Verkehr und mit einem abstandsgeregelten Tempomat in einem E-Auto kann selbst der Chauffeur die Fahrt entspannt genießen und von der eindrucksvolle Fjord-Landschaft etwas mitbekommen.
Ziel für heute ist der kleine Ort Burfjord, wo wir ein kleines Appartement gebucht haben. Nach einiger Sucherei und einer holperigen Kommunikation mit dem ukrainischen(?) Vater des Vermieters, dem Sohn des Vermieters und nachher per Telefon mit dem Vermieter selbst, wobei keiner von den Dreien Englisch und Deutsch spricht, können wir endlich unsere Wohnung beziehen.
Zum Abendessen gehen wir in das etwas schmierige Schnellrestaurant an der Tankstelle unten im Ort. So in der Art stelle ich mir auch die Diners in der USA vor.


Nach einem kleinen Verdauungsspaziergang geht es dann zurück zum Appartement, wo ich nach dem genialen Sieg von gestern eine herbe Niederlage einstecken muss.




