Morgens scheint noch die Sonne, doch im Laufe des Tages zieht es sich immer mehr zu und zum Abend regnet es mal wieder. Doch wir starten die Inselrundfahrt wie gesagt bei sonnigem Wetter.

Leider ist die Südhälfte der Insel nicht richtig spektakulär, erst als wir wieder im Norden sind, wird es interessanter. Da sich nun aber immer mehr Wolken vor die Sonne schieben, sind die Farben etwas flauer.

Ich habe diese Wanderung herausgesucht, weil eine Google-Anfrage diese als lohnenswert geliefert hat. Leider ist sie durch Instagram momentan total gehypt, da das Bild der Segla vom Hesten aus fotografiert viral gegangen ist. Aus allen Ländern kommen sie angereist, um selbst diese Aufnahme zu machen. So viele Japaner wie hier, habe ich in Norwegen noch nie an einem Tag gesehen.

Die „gefährlichen“ Stellen wurden entschärft, in dem Holztreppen in den Berg gebaut wurden. Überall sind Hinweisschilder, dass man auf den Pfaden bleiben soll. Und Absperrungen an Pfaden, die nicht die offiziellen sind.


Hätte ich das alles vorher gewusst, dann wären wir heute hier nicht hinauf. Aber da wir nun schon mal hier sind, sind wir flux hinauf, haben unser Foto gemacht und sind wieder hinunter. Nach 1,5 Stunden sind wir wieder am Wagen.

Oben war es auch zu windig und ungemütlich., um eine längere Pause einzulegen.

Danach geht es kurven- und aussichtsreich die Küstenstraße entlang. Tunnel durchfahren wir heute mehrere und sie werden gefühlt immer schmaler. Einer ist sogar nur einspurig. Da wird das Autofahren richtig spannend. Vor fast allen Tunneln ist ein Taster angebracht, den Radfahrer drücken sollen, bevor sie in den Tunnel hineinfahren. Dieser Taster aktiviert eine Warnleuchte an beiden Tunnelenden, so dass die Autofahren hoffentlich etwas vorsichtiger fahren.

Wandermäßig ist es heute eher enttäuschend gewesen. Die Hesten-Wanderung kann ich nicht empfehlen, aber ich bin auch kein Instagramer.




